Becken

 

Allgemeines:

 

          - der Beckenring umgibt schützend die Beckenhöhle und wird an der oberen

            Seite über straffe Gelenke zum Kreuzbein geschlossen

          - der Beckengürtel hat die wichtige Aufgabe, Bewegungsabläufe der Hinterhand

            ohne großen Kraftverlust auf den Körper zu übertragen

          - im Vergleich zum menschlichen Becken verknorpelt der Bereich der Symphyse

            eines Pferdes etwa im 18. Lebensmonat

          - unterhalb des Darmbeins liegt das Kreuzbein an und bildet dort die knöcherne

            Begrenzung des Beckengürtels. Im vorderen Bereich geht es eine gelenkige

            Verbindung mit dem Darmbein ein

          - die zwei Kreuzbein-Darmbeingelenke bilden das Zentrum des Vortriebs

          - beim Abheben der linken hinteren Extremität kommt es gleichzeitig zum

            Abkippen des linken Beckens. Im Moment des Auffußens hebt es sich wieder an

 

 

 

 

 

Probleme in diesem Bereich können sich äußern:

 

 

 

    1.)  bei Nutations Läsionen

 

             - Nierengegend erscheint eher eingefallen

             - Schweif wird eher hoch getragen

             - Rückwärtsrichten sowie beim Unterschieben der Hinterhand kann es

               zu Problemen kommen

 

    2.) bei Kontranutations Läsionen

 

            - Nierengegend erscheint eher aufgewölbt

            - Schweif wird eher eingeklemmt

            - das Antreten nach vorne zu Beginn und während der Bewegung

              kann erschwerlich sein

 

    3.)  bei Läsionen um die Schrägen Achsen

 

           - der Schweif wird hoch oder tief gehalten und aufgrund der Problematik

             um die schrägen Achsen wird der Schweif zusätzlich auch 

             kompensatorisch nach links oder rechts getragen

 

 

 

 

         Sollten Sie also Auffälligkeiten in der Schweifhaltung ihres Pferdes bemerkt haben,

         ist dies sicherlich mit einer Problematik in diesem Bereich verbunden.